Ambulanter Hospizdienst

Ambulanter Hospizdienst

Reflexionsgedanken zum Letzte-Hilfe-Kurs in Sachsenheim

Wenn ein Mensch im eigenen Umfeld schwer krank ist oder stirbt, fühlen sich viele unsicher. Früher war es selbstverständlich, Sterbende im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld zu begleiten – dieses Wissen ist heute oft verloren gegangen. Die Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln grundlegende Informationen und einfache praktische Handgriffe, die Sicherheit geben und zeigen, wie Begleitung am Lebensende gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen Mitmenschlichkeit, Zuwendung und Lebensqualität bis zuletzt.

Ambulanter Hospizdienst

Steigender Bedarf bei der Hospizarbeit

Vom 26. Juni bis 13. Dezember bieten erstmals der Ambulante Hospizdienst Sachsenheim und der Neckar-Stromberg Hospizdienst gemeinsam einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an, um neue Mitglieder für ihre Gruppen zu gewinnen.
„Wer im ehrenamtlichen Hospizdienst mitarbeiten möchte, sollte aufgeschlossen für alle Menschen
sein, sich selbst in seinem Ehrenamt zurücknehmen können und den schwerkranken oder
sterbenden Menschen und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken“, erklärt die Koordinatorin
des Hospizdienstes in Sachsenheim, Christine Burkhardt.

Ambulanter Hospizdienst

Mit der eigenen Endlichkeit umgehen

Die Kirchliche Sozialstation und der Hospizdienst Neckar-Stromberg bieten ab dem Juni Ehrenamtlichen einen Kurs an, in dem der Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden gelehrt wird.
Sie wollen schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleiten, deren Angehörige im Alltag, bei Problemen und auch in ihrer Trauer unterstützen und für beide Seiten den Prozess des Abschiednehmens erleichtern