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Ambulanter Hospizdienst
26.06.26 - 13.12.26, Sachsenheim
News
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- Betreutes Wohnen
Rund 100 Anwohner, Bewohner des Pflegeheims „Sonnenfeld“ und des Betreuten Wohnen waren der Einladung des Kompetenzteams für die Seniorenarbeit in der Stadt gefolgt und hatten am Samstag an den Tischen im Garten des Pflegeheims zum gemeinsamen Weißwurstessen Platz genommen.
„Wir haben diese Veranstaltung auf der Basis der bundesweiten Allianz gegen die Einsamkeit organisiert“, erläuterte Nicole Raichle, Seniorenbeauftragte der Stadt, die gemeinsam mit Claudia Queißer von der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim und Patricia O`Rourke vom Pflegeheim „Sonnenfeld“ das gemeinsame Essen zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch vorbereitet hatte.
- Allgemeines
Das PNOG ist das Gesetz zur Neuordnung der Pflegeversicherung. Mit dem PflegeNeuOrdnungsGesetz sollten die Finanzen der Pflegeversicherung stabilisiert und die Versorgung der Menschen verbessert werden - so der Plan der Bundespolitik - die Realität sieht anders aus: Mit dem Referentenentwurf des PNOG zeichnen sich verschiedene Veränderungen ab, die ambulante Pflegedienste/Diakoniestationen in ihren bisherigen Aufgabenfelder, ihrer inhaltlichen Ausrichtung, ihrer Struktur sowie in der Refinanzierung der tariflichen Vergütungen massiv gefährden.
- Allgemeines
Die Diakonie Württemberg spricht als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege stellvertretend für die sozialen Einrichtungen, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, zu der auch die Kirchliche Sozialstation Sachsenheim zählt:
"Pflege braucht keine kurzfristigen Sparsignale, sondern verlässliche Rahmenbedingungen.
Die aktuellen Pläne der Bundespolitik zur Reform von Pflege- und Krankenversicherung mit dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz und dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) würden Pflegebedürftige, Angehörige, Mitarbeitende und Träger von Pflegediensten stark belasten."
- Allgemeines
Die Messe, organisiert von der Stadt Sachsenheim, fand zum zweiten Mal am Sonntag, den 19. Mai, im Kulturhaus statt.
Die Besucher:innen konnten sich bei den verschiedenen Ständen der Kirchlichen Sozialstation umfassend informieren und mit den Ansprechpersonen der einzelnen Bereiche ins Gespräch kommen. Es präsentierten sich die ambulante Pflege, die Hauswirtschaft, der Bereich Essen auf Rädern, der Hausnotruf, das Café EMmA sowie der Ambulante Hospizdienst und das Betreute Wohnen.
- Ambulanter Hospizdienst
Wenn ein Mensch im eigenen Umfeld schwer krank ist oder stirbt, fühlen sich viele unsicher. Früher war es selbstverständlich, Sterbende im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld zu begleiten – dieses Wissen ist heute oft verloren gegangen. Die Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln grundlegende Informationen und einfache praktische Handgriffe, die Sicherheit geben und zeigen, wie Begleitung am Lebensende gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen Mitmenschlichkeit, Zuwendung und Lebensqualität bis zuletzt.
- Betreutes Wohnen
Schüler des Lichtenstern-Gymnasiums suchen den Austausch mit den Senioren des Betreuten Wohnens. Beide Altersgruppen profitieren. Ich war erstaunt, wie offen die älteren Menschen im Umgang mit uns Jugendlichen waren und bereitwillig aus ihrem Leben erzählt haben“, schildert Max Borth. Der Schüler der Kollegstufe K1 des evangelischen Lichtenstern-Gymnasium nimmt im Kurs „Diakonie“ an einem ganz besonderen Projekt in diesem Schuljahr teil. In Kooperation mit dem Betreuten Wohnen der Kirchlichen Sozialstation wollen die acht beteiligten Schülerinnen und Schüler den Austausch zwischen den Generationen fördern und gemeinsam Gefühlen der Einsamkeit vorbeugen.
- Café EMmA
Olli Häcker spendet, der Begegnungs- und Betreuungsgruppe "Café EMmA" der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim, T-Shirts mit Aufdruck.
Viele Sachsenheimer kennen Olli Häcker von seiner früheren Metzgerei im Ort. Auch wenn diese inzwischen geschlossen ist, ist er nach wie vor vielen ein Begriff – nicht zuletzt durch seine tollen Instagram Videos, seinen Fleischautomaten und natürlich als Maultaschenkönig.
- Café EMmA
Ein Lächeln. Ein Gespräch. Gemeinsam verbrachte Zeit.
Für viele Senioren und Seniorinnen sind diese Momente alles andere als selbstverständlich. Im Café EMmA ist ein Ort entstanden, an dem genau das wieder möglich wird: Gemeinschaft erleben, sich willkommen fühlen und so sein zu können, wie man ist.
- Ambulanter Hospizdienst
Vom 26. Juni bis 13. Dezember bieten erstmals der Ambulante Hospizdienst Sachsenheim und der Neckar-Stromberg Hospizdienst gemeinsam einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleitung an, um neue Mitglieder für ihre Gruppen zu gewinnen.
„Wer im ehrenamtlichen Hospizdienst mitarbeiten möchte, sollte aufgeschlossen für alle Menschen
sein, sich selbst in seinem Ehrenamt zurücknehmen können und den schwerkranken oder
sterbenden Menschen und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken“, erklärt die Koordinatorin
des Hospizdienstes in Sachsenheim, Christine Burkhardt.
- Ambulanter Hospizdienst
Die Kirchliche Sozialstation und der Hospizdienst Neckar-Stromberg bieten ab dem Juni Ehrenamtlichen einen Kurs an, in dem der Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden gelehrt wird.
Sie wollen schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleiten, deren Angehörige im Alltag, bei Problemen und auch in ihrer Trauer unterstützen und für beide Seiten den Prozess des Abschiednehmens erleichtern
- Café EMmA
Mit dem Café „EMmA“ (Ein Mittag mit Anderen) bietet die Kirchliche Sozialstation immer dienstags Senioren mit und ohne Demenz einen dreistündigen Treff an, der auf aktives Miteinander abzielt.
„Sinn und Zweck von diesem wöchentlichen Treff“, sagt Stephanie Holzer, „ist das einander Begegnen, das Reden über alle möglichen Themen, aber es stehen auch andere Angebote, dem jeweiligen Motto des Nachmittags entsprechend, auf der Liste“.
- Ambulanter Hospizdienst
Die Motorradfreunde Hohenhaslach sammelten auch dieses Jahr wieder ausgediente Christbäume für einen guten Zweck. Wie in jedem Jahr fand die Aktion am Samstag nach dem Feiertag Heilige Drei Könige statt, teilt der Verein mit. Trotz widriger Wetterbedingungen mit Schneeregen ließen sich die Helfer nicht abschrecken.